Kreuz-Kirchengemeinde
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Infos zum Gemeindehaus-Neubau

Der Bau des neuen Gemeindehauses hat begonnen

Gemeindehaus an der Kreuzkirche - Die Baustelle wird für den Teilabriss vorbereitet (Foto: Klaus Sabranski)

Mit dem Einrichten der Baustelle für den Teilabriss des CVJM-Hauses hat nun die Baumaßnahme für unser neues Gemeindehaus begonnen.

An dieser Stelle werden wir nun regelmäßig über den Fortschritt berichten.

Blick auf das neue Gemeindehaus von der Sodinger Straße mit Kreuzkirche im Hintergrund

Der Bau des neuen Gemeindehauses beginnt in Kürze

Die Bauarbeiten der Stadt Herne zur Neugestaltung des Europaplatzes haben begonnen und derzeit sieht es so aus, als hätte auch die Gemeinde schon mit den Baumaßnahmen angefangen.

Ganz so weit ist es zwar noch nicht, aber da zwischenzeitlich die Abbruchgenehmigung vorliegt, kann voraussichtlich zum 01.03.2019 der Startschuss für das Großprojekt an der Kreuzkirche gegeben werden. In den nächsten Wochen rechnen wir mit der Baugenehmigung.

Die in der Gemeindeversammlung Ende 2017 noch nicht absehbare Verzögerung ist in erster Linie auf den unerwarteten denkmalrechtlichen Antrag für das Ludwig-Steil-Haus zurückzuführen. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen, aber die Gemeinde ist der Familie Scheibe als Käufer und zukünftigem Investor des gemeinsamen Bauprojekts mit der Diakonie auf dem Gelände sehr dankbar, dass sie sich an ihr gegebenes Wort gehalten hat und den Kaufpreis fristgerecht im Sommer 2018 gezahlt hat.

Die Planungen wurden daraufhin fortgesetzt und das Projekt inzwischen bis zur Ausschreibungsphase gebracht.

Trotz der Vorfreude, dass es nun endlich losgehen kann und das Gemeindehaus an der Kreuzkirche konkretere Gestalt annimmt, bleibt bei vielen Gemeindegliedern die Sorge über die nun anstehenden Veränderungen und absehbaren Provisorien spürbar.

Da ist es eine große Erleichterung, dass wir mit Hilfe unserer katholischen Nachbargemeinden St. Bonifatius und Herz-Jesu sowohl die Gemeinde- als auch die Kinder- und Jugendarbeit des CVJM aufrecht erhalten können. Zudem hat uns insbesondere in der Anfangszeit die evangelische Petrus-Kirchengemeinde mit Räumlichkeiten unterstützt.

Details zu den aktuellen Veranstaltungsorten während des Neu-/Umbaus finden Sie jeweils bei den aufgeführten Terminen.

Das Gemeindebüro finden Sie in der Übergangszeit in der Stammstraße 40.

Auch für das sonntägliche Kirchcafe haben wir eine Lösung in der Nähe der Kreuzkirche finden können: Das Museums-Cafe "Schichtwerk" im benachbarten Archäologie-Museum öffnet für uns jeden Sonntag zwei Stunden früher als sonst.

Sicher werden wir für die Übergangsphase an einigen Stellen Kompromisse schließen und uns als Gemeinde darauf einstellen müssen, dass der Gemeindeablauf nicht immer im gewohnten Maße umgesetzt werden kann. Doch das Presbyterium der Kreuzkirche und der Vorstand des CVJM Herne sind sich sicher, dass wir auch diese schwierige Phase mit der Unterstützung aller Gemeinde- und Vereinsmitglieder bewältigen werden und dass sich das Warten auf ein neues Zuhause für unsere Kirchengemeinde letztlich sehr lohnen wird.

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ältere Meldungen zu diesem Thema
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Die Weichen für das neue Gemeindehaus sind gestellt

Architekt Eckhard Scholz erläutert die Pläne für das neue Gemeindezentrum auf der Informationsveranstaltung am 10.12.2017

Am 10.12.2017 informierten Architekt Eckhard Scholz und das Presbyterium über den geplanten Neubau des Gemeindezentrums an der Kreuzkirche.

Zunächst erläuterte Architekt Scholz anschaulich das Konzept des Neubaus. Dabei ging er sowohl auf das veränderte Raumprogramm ein als auch auf die verbesserte Erschließung durch die Anbindung von Neubau und Altbau an das gleiche Treppenhaus. Im Gegensatz zum Ludwig-Steil-Haus wird das Gebäude durch einen Aufzug barrierefrei erschlossen und auch die Betriebskosten werden durch  bessere Dämmung und Heizungstechnik deutlich reduziert.

In der anschließenden, von Pfarrer Heering moderierten, Fragerunde mit den Gemeindemitgliedern wurde deutlich, dass der Entwurf insgesamt großen Anklang findet. Erfreulicherweise wurden aber auch Anregungen gegeben, die in den weiteren Gesprächen des Baulenkungskreises mitbedacht werden. Deutlich wurde insbesondere die Vorfreude auf ein Gemeindezentrum in direkter Nachbarschaft zur Kirche.

Die Finanzierung der Baukosten von rd. 2,3 Mio. EUR erfolgt zu 2/3 durch den Verkaufserlös des Ludwig-Steil-Hauses. Der Restbetrag wird jeweils zur Hälfte durch einen Zuschuss des Kirchenkreises und durch Rücklagen der Gemeinde aufgebracht. Hierdurch ist der Bau des neuen Gemeindehauses ohne Darlehensaufnahme möglich.

Zum Abschluss stellten die Käufer des Ludwig-Steil-Hauses, Arnd und Arnold und Rita Scheibe, ihr Konzept für die zukünftige Nutzung vor: Neben Altenwohnungen soll dort gemeinsam mit der Diakonie eine Tagespflege entstehen. Dass somit auch zukünftig das Gelände im kirchlich-diakonischen Gedanken genutzt wird, erleichtert den Abschied vom alten Gemeindezentrum sehr.

Geplant ist, die Baumaßnahme im Sommer 2018 zu beginnen und bis Herbst 2019 abzuschließen.